Uwe Frankenberger (SPD): Hessen hinkt wirtschaftlich weiter hinterher

Im Vergleich zu anderen Bundesländern komme Hessen erst auf den 10. Platz bei der Veränderungsrate zum Vorjahreswert, kritisierte Frankenberger. „Wenn Länder wie Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zum wiederholten Maße vor uns liegen bei den Zuwachsraten, sollte Herr Rhiel endlich einmal aufwachen.“ Auch der Bundesdurchschnitt läge mit 2,9 Prozent Zuwachs beim BIP wieder um 0,4 Prozentpunkte über dem hessischen Ergebnis. „Es fehlt weiterhin an einem vernünftigen Konzept der Landesregierung zur Förderung des Mittelstandes in Hessen“, so Frankenberger. Dies zeige insbesondere auch die unterdurchschnittliche Entwicklung des hessischen Baugewerbes. Erfreulich sei dagegen, dass sich das verarbeitende Gewerbe im Vergleich zum Vorjahr von 3,3 Prozent im Jahr 2006 auf 6,1 Prozent im ersten Halbjahr 2007 verbessern konnte. Allerdings hinke auch hier die Entwicklung in Hessen dem Bundesergebnis von 6,9 Prozent nach.

„Wenn die Dynamikindikatoren gegenüber dem Bundesdurchschnitt weiter hinterherlaufen, wie es bereits wiederholt die Wirtschaftswoche konstatiert hat, ist Handlungsbedarf dringend geboten“, so der SPD-Wirtschaftspolitiker. Frankenberger forderte von der Landesregierung mehr Engagement für die Wirtschafts-, Innovations- und Infrastrukturförderung in Hessen, denn es bleibe dabei: „Hessen kann mehr!“