Heike Habermann (SPD): Neue Schulverwaltungssoftware LUSD kaum benutzbar

In einer Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses hatte die Landesregierung durch den Staatssekretär im Kultusministerium Joachim Jacobi eingestehen müssen, dass die 20 Mio. Euro teure Software im jetzigen Zustand nicht benutzbar und auf jeden Fall nicht kurzfristig so umzubauen sei, dass sie als echte Hilfe im Schulalltag eingesetzt werden könne.

„Für uns ist es völlig unverständlich, wie eine solcher Super-GAU hat passieren können. 2.000 Schulen mit über 800.000 Schülerinnen und Schülern eignen sich nicht für Experimente“, empörte sich Habermann.

Sie forderte die Landesregierung abschließend auf, die Probleme umgehend anzupacken. Im Notfall müsste übergangsweise auf ein anderes, weniger komplexes System ausgewichen werden, um wenigstens den Schulbetrieb vernünftig organisieren zu können.