Dr. Thomas Spies (SPD): Bündnis der Landesregierung gegen Flatrate-Partys sollte mehr sein als nur heiße Luft

„Wir freuen uns, dass die Landesregierung  geltende Jugendschutzgesetze nun auch in Hessen umsetzen will“, so Spies. Allerdings griffen die  wolkigen Absichtserklärungen viel zu kurz:

<ol type="1" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt">Statt konkreter Maßnahmen werden nur allgemeine Vorhaben beschrieben – alles soll ein bisschen besser werden.</li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt">Gefährlicher Alkoholmissbrauch bis hin zu Behandlungen auf der Intensivstation findet bei Kindern und Jugendlichen (teilweise ab 12 Jahre) keineswegs nur auf so genannten Flatrate-Partys statt, sondern auf<span>  </span>ganz alltäglichen Festen und Feiern. „Die Modeerscheinung Flatrate-Party ist nur ein kleiner Randbereich.“ </li></ol>

Bei Kindern und Jugendlichen sei der Schaden für Wachstum, Hirnentwicklung und zahlreiche andere Gesundheitsgefahren so groß, dass jeglicher Alkoholkonsum strengen Grenzen unterworfen werden müsse, sagte Spies, der selbst Arzt ist. Er forderte den Innenminister auf, statt blumiger Versprechungen, dass Verbände ihre Mitglieder besser informieren wollen (Punkt 12), endlich mit allem Nachdruck den Jugendschutz durchzusetzen und jeden Verstoß einer klaren Ahndung zuzuführen. „Das sollten uns unsere Kinder wert sein, so Spies.