Dr. Judith Pauly-Bender (SPD): Die Kampagne Standpunkte gegen Gewalt verdient breite Unterstützung auch in Hessen

Die Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Judith Pauly-Bender, begrüßte heute die Initiative des Frauennotrufs, die mit dieser Aktion im Landtag mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt gegen Frauen lenkt. Sie geht von einer breiten Teilnahme unter den Fraktionen im Hessischen Landtag aus. „Trotz aller Fortschritte bei der Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen müssen wir noch mehr Bewusstsein für dieses Problem schaffen. Immer noch wird Gewalt gegen Frauen zu oft verschwiegen. Und immer noch sind Lücken im Hilfsnetzwerk zu schließen.“ Die besondere Art der bundesweiten Kampagne kann dazu beitragen, das Thema in weite Teile der Gesellschaft zu tragen und viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen.

Dabei sind nicht nur Frauen sondern auch Männer gefragt, ihren Standpunkt beizutragen. „Jeder kann mit Foto und einer persönlichen Aussage den eigenen Standpunkt dokumentieren. Alle Beiträge zusammen ergeben dann eine bunte Gruppe von ganz verschiedenen Menschen, die sich gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen wenden. Je mehr, desto besser.“ Die Botschaft muss lauten, dass in Hessen kein Platz für häusliche Gewalt ist. „Und auch in Hessen brauchen wir komplette Hilfsstrukturen, wie sie von hessischen Praktikerinnen aus Frauenhäusern, Notrufen, Frauenbeauftragten, Behörden und Fachhochschulen im Landesaktionsprogramm gegen häusliche Gewalt aufgezeigt worden sind“, sagte Pauly-Bender abschließend.