Andrea Ypsilanti (SPD) unterstützt Studentenproteste gegen Studiengebühren in Gießen

„Hessen soll wieder ein Land werden, in dem nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, welchen Bildungsabschluss ein Kind erreicht“, so Ypsilanti. Alle Versuche der CDU, ihre Entscheidung für die Einführung von Studiengebühren ab dem nächsten Semester klein zu reden und für modern zu erklären, scheiterten an der sozialen Realität. „500 Euro pro Semester und ein Berg von Schulden nach Abschluss des Studiums haben einen abschreckenden Charakter – insbesondere für Kinder aus Arbeitnehmerfamilien“.

Zuversichtlich äußerte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende zur derzeitigen Unterschriftenaktion der so genannten Volksinitiative gegen Studiengebühren. Man werde die nötige Anzahl von Unterschriften bis Ende Mai zusammen bekommen. Dies stärke die Klage vor dem Staatsgerichtshof, welche bereits von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen eingereicht worden sei.