Petra Fuhrmann (SPD) zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten: Hessen leider nicht im Bundestrend

Nach wie vor sei Rheinland-Pfalz den Hessen weit voraus, trotz ebenfalls vorhandener strukturschwacher Regionen. „Rheinland-Pfalz hat mittlerweile eine Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent, Hessen hat 8 Prozent. Da gibt es noch viel aufzuholen“, so Fuhrmann.

Gleichzeitig wies Fuhrmann darauf hin, dass das von Koch hoch gelobte Optionsmodell offensichtlich nicht so erfolgreich sei wie erwartet. „Wir haben bei den Optionskommunen sogar einen leichten Zuwachs an Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Dies ist ungewöhnlich und kann auf Dauer nicht mit Statistikproblemen erklärt werden, wie dies Ministerin Lautenschläger so gerne tut. Meines Erachtens rächt sich hier, dass diese Landesregierung die Option auch bei den Gebietskörperschaften zugelassen hat, die dazu offenkundig nicht in der Lage sind“, so Fuhrmann. Die SPD habe sich nie gegen das Optionsmodell an sich ausgesprochen. Es sei aber notwendig, dafür gewisse Erfahrungen und Infrastruktur zu haben. „Aus purer Ideologie haben die Verantwortlichen der CDU auf ein Modell gesetzt, das in der Praxis versagt. Die Rechnung dafür müssen die Arbeitslosen zahlen“, bedauerte Fuhrmann. Auch hierfür werde die Regierung Koch im nächsten Jahr bei der Landtagswahl die Quittung bekommen.