Fuhrmann: Zahl der Opfer häuslicher Gewalt steigt enorm, aber die Landesregierung lässt Frauenhäuser schließen!

Ein Platzverweis für den prügelnden Partner sei sicher wichtig, da dies den Opfern wenigstens die Wohnung lasse. Dies sei aber nicht immer möglich, denn oft ist der Schutz der von Gewalt Betroffenen in der eigenen Wohnung nicht zu gewährleisten. „Die letzte Zuflucht ist dann das Frauenhaus. Diese letzte Hoffnung haben aber viele betroffene Frauen schon aufgegeben, weil sich die Kunde von den Kürzungen herumgesprochen hat“, erläuterte Fuhrmann.

Die Landesregierung sei gefordert, jetzt schnell zu reagieren, bevor es zu spät sei. Die SPD-Landtagsfraktion werde im Rahmen der Haushaltsberatungen wieder die Rücknahme der Sozialkürzungen fordern. Dass dies möglich sei, habe die Landesregierung selbst bewiesen, in dem den Vertriebenenverbänden jetzt sogar noch mehr Mittel zur Verfügung stünden als vor den Kürzungen. „Was für die Vertriebenenverbände gilt, muss für die Frauenhäuser erst recht gelten. Die Opferstatistik ist dafür ein weiterer Beleg“, so Fuhrmann abschließend.