Walter: Hessen ist erneut Schlusslicht bei der Arbeitsmarktentwicklung

Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Hessen betrage im Vergleich zum Vorjahresmonat 3,9 % vor Baden Württemberg mit 1,0 %. Bundesweit hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent abgenommen. "Damit setzt sich der Trend, dass Hessen im Bundesvergleich den höchsten Zuwachs an Arbeitslosigkeit zu verzeichnen hat, weiter fort."

"Diese Entwicklung ist Anlass zu tiefer Sorge um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Der wirtschaftliche Abstieg Hessens ist skandalös. Die Ursachen sind hausgemacht. Das Versagen der Landesregierung bei der Neuordnung der Rhein-Main-Region wirkt sich negativ auf den Arbeitsmarkt aus."

Die Landesregierung müsse sich endlich eingestehen, dass das von Ihr gewollte Ballungsraumgesetz eben nicht diesen Anforderungen genüge, um im Wettbewerb der Regionen in Europa eine Spitzenposition einzunehmen. "Der Wirtschaftsstandort Hessen darf nicht weiter abrutschen. Dies wäre unverantwortlich gegenüber den vielen jungen Menschen in Hessen, denn sie sind es, die die heutigen Versäumnisse der Landesregierung in der Zukunft austragen müssen."

"Das ist bitter für die Menschen in unserem Land und besonders bitter für diejenigen, die noch immer ohne Ausbildungsplatz sind. Die vollmundigen Versprechen von Roland Koch vom Frühjahr des letzten Jahres, sich höchstpersönlich für die Schaffung von Ausbildungsplätzen einzusetzen, sind kläglich fehlgeschlagen".