Grumbach: 600 Arbeitsplätze für Waldarbeiter in Gefahr

Vorschläge des Staatssekretärs zur anderweitigen Verwendung der Waldarbeiter – beispielsweise als Gefängniswärter – nannte Grumbach zynisch. „Solche Auskünfte sind für uns eher der Beleg dafür, dass die Landesregierung sich um die Zukunft der Betroffenen sehr wenig Gedanken macht.“

Dramatische Folgen würden die Sparmaßnahmen auch für die Forstämter und Revierförstereien haben. „Die mit Augenmaß konzipierte Forstreform aus der vorletzten Legislaturperiode wird völlig über den Haufen geworfen. Jetzt sollen noch einmal die Hälfte aller Forstämter und wahrscheinlich auch rund die Hälfte aller Revierförstereien abgebaut werden“, so Grumbach. Auch dies treffe gerade den ländlichen Raum empfindlich.

„Damit wird auch dem Nachwuchs die Zukunft verbaut. Während unter rotgrüner Verantwortung stets Wert darauf gelegt wurde, dass ein Stellenkorridor für die Einstellung von Nachwuchskräften frei gehalten wurde, wird das unter diesen Rahmenbedingungen nicht mehr möglich sein. Die hektischen Sparmaßnahmen, die eine Folge aus jahrelangen Versäumnissen sind, werden den Forstbereich besonders dramatisch treffen.“