SPD: Hansenberg Schule für bayrische Schüler?

Scheinbar habe die Landesregierung keine Vorstellung davon, wie sie eine vernünftige Auswahl der Schülerinnen und Schüler aus Hessen bewerkstelligen könne. Oder aber es würden Plätze für hessische Schülerinnen und Schüler Kochs teurer Symbolpolitik aus persönlichen Karriereinteressen geopfert.

"Wenn jetzt Hessen aber auch noch das bayrische Schulwesen mit retten soll und dies eindeutig zu Lasten hessischer Steuerzahler geht, ist das mindestens ein Fall für den Bund der Steuerzahler und den Hessischen Rechnungshof", so Quanz und Hoffmann.

Die SPD-Landtagsfraktion forderte die Landesregierung erneut auf, von dem Projekt Hansenberg in Verantwortung des Landes abzusehen und statt dessen eine rein private Trägerschaft einer solchen Schule anzustreben. In jedem Fall müssten alle Bundesländer, aus denen Kinder diese Schule besuchen wollen, an den Kosten beteiligt werden.

"Es ist ein Unding, dass Koch mit kleinen Geschenken aus der völlig herunter gewirtschafteten hessischen Staatskasse an den bayrischen Ministerpräsidenten die Union für seinen Polit-Klamauk auf der Bundesebene bei Laune halten will", urteilten Hoffmann und Quanz abschließend.