Wagner (SPD): Warum nicht gleich so ? Weimars Vernehmung zur Burg Staufenberg nun doch am 7.11.2002

"Gleichwohl versuchten die Koalitionäre einmal mehr ihr Spielchen zur Verschleierung der Weimar-Affäre zu spielen," sagte Ernst-Ludwig Wagner, Mitglied der SPD-Seite im Ausschuss.

"CDU und FDP wollten bereits heute die Beweisaufnahme nach der Vernehmung Weimars für beendet erklären. Wir haben dies nicht zugelassen, weil eventuell sich widersprechende Zeugenaussagen erst nach dem Finanzminister aufgeklärt werden können," so Wagner.

Wagner wies noch einmal darauf hin, dass sich der Ausschuss den ‚bevorstehenden Vernehmungszirkus‘ hätte sparen können, wäre die Mehrheit auf den Vorschlag der SPD eingegangen, Weimar sofort zu laden.

"Weimar selbst hat im Plenum mit seinem Verweis auf den parlamentarischen Weg die Installierung des Untersuchungsausschusses bewirkt. Seiner Verantwortlichkeit in der Affäre gilt unser Interesse, und nicht der seiner Mitarbeiter."