Rudolph: Seit der Trendwende 1994 ist die Kriminalität rückläufig

„Seit 1994 ist die registrierte Kriminalität in Hessen Jahr für Jahr zurückgegangen. Der damals eingeschlagene Weg mit mehr Prävention und einer Verbesserung der dezentralen Kriminalitätsbekämpfung hat sich bewährt. Ebenso die unter Innenminister Gerhard Bökel begonnene Bildung von Arbeitsgruppen zur Bekämpfung von Intensivtätern“, sagte Rudolph.

„Offensichtlich haben sich die hessischen Polizeibeamtinnen und –beamten weder von der teilweise miserablen Sachausstattung noch von dem Personaldefizit von rund 1000 Kolleginnen und Kollegen frustrieren lassen, sondern haben engagiert ihre Arbeit erledigt. Für diesen hohen Einsatz ist ihnen zu danken.“ Die bestehende Überlastung der Polizei müsse allerdings dringend abgebaut werden.

Das fehlende Personal sei möglicherweise auch die Erklärung für die starken Rückgänge bei der Drogenkriminalität. „Diese typischen Kontrolldelikte sind abhängig von der Intensität der polizeilichen Arbeit – weniger festgestellte Straftaten resultieren aus weniger aktiven Ermittlungen, können also Ergebnis der von Innenminister Bouffier zu verantwortenden Personalmisere sein“, so Rudolph.