Bökel: Hessische Wirtschaftsdaten müssen Ansporn für aktive Wirtschaftspolitik sein

Jetzt seien die Weichen richtig zu stellen, um auch künftig im Bundesvergleich so gut dazustehen. "Wenn man den Absturz der Bayern unter Ministerpräsident Stoiber beobachtet, deren Rückgang beim Wirtschaftswachstum von 4,3 auf 0,9 Prozent bundesweit am höchsten ausfällt, so wird das Risiko von Selbstzufriedenheit deutlich", sagte Bökel.

Bökel forderte vor allem landespolitische Maßnahmen, um den Mittelstand zu fördern. Notwendig sei ferner eine aktive Technologiepolitik insbesondere in den Bereichen Neue Medien, Alternative Energien und Biotechnologie. Als Fehler bezeichnete Bökel die schwache Investitionsrate im Landeshaushalt. "Dem größten Sorgenkind, der hessischen Bauwirtschaft, erweist die Landesregierung damit einen Bärendienst", so Bökel. Schließlich tue die Landesregierung zu wenig, um die Probleme in den strukturschwachen Gebieten Hessen zu lösen.