Bökel: Koch muss politischen Druck der Lufthansa abwehren

Bökel unterstrich für die SPD-Fraktion, dass der Flughafenausbau und die Erfüllung des Mediationspakets untrennbar miteinander verknüpft seien.

Es sei ein Unterschied, ob sich ein Bischof, der Bundeskanzler oder der Bundesverkehrsminister für die größte nationale Airline einsetze, oder ob der hessische Ministerpräsident, der eine schwierige landespolitische Frage mit der Lufthansa streitig zu erörtern habe, sich als Werbeträger betätige. "Wir Sozialdemokraten wollen die Lufthansa am Standort Frankfurt halten und brauchen sie dort. Aber die Auseinandersetzung um das Nachtflugverbot muss in aller Deutlichkeit geführt werden – im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner. Und im Sinne politische Glaubwürdigkeit, die sich allerdings wieder einmal als Schwachpunkt dieses Ministerpräsidenten erweist."