Schmitt: Kochs Bilanzfälschung künftig strafbar

Künftig soll strafbedroht sein, wenn Personen an der Parteispitze Rechenschaftsberichte unterzeichnen, obwohl sie wissen oder dabei mitgewirkt haben, dass rechenschaftspflichtige Vorgänge unrichtig wiedergegeben und verschleiert werden. Schmitt erinnerte daran, dass Koch daran mitgewirkt habe, einen Darlehensvertrag zu fingieren, zurück zu datieren und damit erreicht habe, dass Schwarzgeld wahrheitswidrig als Kredit des ehemaligen Schatzmeister Wittgenstein deklariert worden sei. Der Abschlussprüfer habe sich von Koch über den wahren Sachverhalt getäuscht gefühlt.

"Herr Koch wäre reif für eine Verurteilung im Strafverfahren. Ihn rettet das Glück der späten Strafsanktion. Aber wir werden dafür sorgen, dass sein Selbstfreispruch keine Gnade vor dem Wähler findet", so Schmitt.