Fuhrmann: Familienbegriff der CDU ist genauso rückständig wie ihre Familienpolitik – Nicht eheliche Kinder müssen bei der Familienzusammenführung auf jeden Fall berücksichtigt werden

"Die Familienzugehörigkeit von nicht ehelichen Kindern gilt bei der CDU offensichtlich nur für Deutsche – oder die familienpolitischen Sonntagsreden der CDU sind als billiges Trendsurfen entlarvt worden", erklärte Fuhrmann am Donnerstag in Wiesbaden. "Beides, die deutschtümelnde Doppelmoral oder die familienpolitische Rolle Rückwärts, wirft ein bezeichnendes Licht auf den politisch-ideologischen Horizont des Vorsitzenden der CDU-Fraktion", so die SPD-Politikerin.

Fuhrmann wies darauf hin, dass der Kommissionsentwurf über neue Richtlinien der Familienzusammenführung auf der UN-Kinderrechtskonvention beruht. "Herr Kartmann muss sich klar werden, dass er mit seinem reaktionären Schnellschuss auch die UN-Kinderrechtskonvention mit Füßen tritt, ich rate daher der CDU-Fraktion, sich umgehend von der absurden Forderung zu distanzieren", sagte Fuhrmann.