Fuhrmann: Frauenministerin Mosiek-Urbahn ignoriert den Weltfrauentag

Ein frauenpolitischer Termin am heutigen Tage berge für die Ministerin offensichtlich das hohe Risiko, dass ihre Untätigkeit in diesem Feld noch deutlicher zutage trete.

Fuhrmann verwies auf die schmerzhaften Einschnitte für die Frauen in Hessen. Die CDU/FDP-Landesregierung habe das Hessischen Gleichberechtigungsgesetz zum zahnlosen Papiertiger verkommen lassen. Eine eigenständige Arbeitsmarktpolitik sei faktisch abgeschafft; das Erfolgsprogramm "Arbeit statt Sozialhilfe" der SPD-geführten Vorgängerregierung werde auslaufen. Zudem würden Frauen nicht länger gemäß ihrem Anteil an den Betroffenen an den Beschäftigungsmaßnahmen beteiligt. Die SPD-Politikerin kritisierte auch die Streichung von 100 Mio. Mark für Kinderbetreuung und die geplante Senkung der Standards in Kindergärten.

"Die Landesregierung pflegt die Politik mit dem längsten Bart in der Republik: Sie will uns Frauen auf die Familienrolle und ehrenamtliches Engagement verweisen, statt uns eine eigenständige Frauenpolitik zu bieten. Rückständiger geht es kaum", kritisierte Fuhrmann.