Walter: Koch bleibt Erklärung zur Verwendung von 628.000 DM schuldig

Walter betonte, dass mit dieser letzten Summe keineswegs die gesamte Verwendung des Schwarzgeldes aufgeklärt sei, weil bislang zahlreiche Einzelsummen nur sehr grob zu größeren Posten zusammengestellt seien, was wenig Einsicht in die tatsächlichen Verhältnisse ermögliche. "Und die CDU sorgt mit ihrer ständigen Aktenblockade gegenüber dem Schwarzgeld-Untersuchungsausschuss dafür, dass dieser Sachverhalt auch nicht wirklich aufgeklärt werden könnte", sagte Walter. Es sei aber das Mindeste, was Ministerpräsident jetzt tun könne, dass er seine eigenen Ankündigungen wahr macht und endlich erklärt, wie die 628.000 DM verwandt worden seien.

"Angeblich soll es sich doch um ein Konto handeln, das nur versehentlich der Bundes-CDU zugerechnet wurde, das aber tatsächlich zum CDU-Landesverband gehörte. Koch will offensichtlich seine morgige Befragung im Berliner Untersuchungsausschuss überstehen, ohne mit diesem heiklen Thema konfrontiert zu werden", so Walter.