Hillenbrand: Sozialministerin soll über Separatorenfleisch Auskunft geben

Die Landesregierung solle darüber hinaus Auskunft geben, welche Ergebnisse die Analysen von Futtermittelproben in Hessen in den vergangenen Jahren gezeigt haben. "Insbesondere interessiert uns, ob es Hinweise darauf gegeben hat, dass Tiermehl in unzulässiger Art und Weise unter Kraftfutter für Wiederkäuer gemischt worden ist", so die Abgeordnete.

Die Abgeordnete forderte Namens der SPD-Fraktion ein Verbot der Tiermehlherstellung. Angesichts der neuesten BSE-Fälle in Bayern, die wahrscheinlich auf durch Tiermehl verunreinigtes Kraftfutter zurückzuführen seien, dürfe grundsätzlich kein Tiermehl mehr hergestellt werden. "Offensichtlich kann keine Garantie für die Einhaltung des Fütterungsverbots von Tiermehl gegeben werden kann, solange dieses Mehl überhaupt noch hergestellt wird. Nur ein Verbot der Tiermehlherstellung auf EU-Ebene kann wirksam verhindern, dass dieses – auf welchen Wegen auch immer – in die Fütterung gelangt. Es darf keine Abstriche beim Verbraucherschutz geben", sagte Hillenbrand.

Die SPD fordere, eine alternative Entsorgung von Tierkörpern und Schlachtabfällen aufzubauen.