Walter: Doppelpass-Kampagne war mit Schwarzgeld finanziert

"Das Wahlkampfbudget wurde zu einem großen Teil aus Schwarzen Kassen gespeist und es durfte nach Angaben Küchlers für die Doppelpass-Kampagne nicht überschritten werden – auch daraus folgt, dass Schwarzgeld für diese Kampagne geflossen ist."

Viele offene Fragen sieht Walter weiterhin in dem Schreiben von Roland Koch vom 28. Febuar 1999 an Wittgenstein, mit dem dieser "ermutigt und legitimiert" worden ist, "seine segensreiche Arbeit fortzusetzen". "Die Doppelbödigkeit dieses Schreibens, dass von Horst Weyrauch als Legitimation für Prinz Wittgenstein verstanden worden ist, um weiterhin die Schweizer CDU-Millionen zu hüten und zu verwalten, entspricht genau der typischen Handschrift von Roland Koch. Dieses Schreiben ist nach unserer Überzeugung vorsätzlich so formuliert worden, um die Auslegung als formelle Vollmacht zuzulassen", so Walter.