Walter: Justizminister muss Grüttners Angriff auf die Staatsanwaltschaft entschieden zurückweisen

Die Qualität von Grüttners Vorwurf zeige sich schon in dem Detail, dass er nicht einmal den Namen des betroffenen Journalisten korrekt buchstabieren könne.

Angesichts der Tatsache, dass insbesondere die Anwälte der Beschuldigten – allesamt (zumindest früher) Mitarbeiter und Funktionäre der CDU – sowie der CDU-Landesverband Einsicht in die Ermittlungsakten gehabt haben, sei es mehr als abwegig anzunehmen, Journalisten hätte ihre Informationen von der Staatsanwaltschaft.

"Natürlich schmerzt es die CDU, wenn ihr die Ermittlungsergebnisse aus dem Schwarzgeld-Skandal – die ja schon zum Rücktritt von Franz Josef Jung geführt haben – von Journalisten vorgehalten werden. Aber das rechtfertigt keine derart massiven Angriffe auf die Pressefreiheit und auf die Staatsanwaltschaft", so Walter.