Breite Front gegen Reform von Landwirtschafts-, Forst- und Naturschutzverwaltung

"Die Fachleute sehen in erster Linie die Gefahr, dass die Verwaltung künftig nicht mehr in der Lage ist, ihre Aufgaben zu erfüllen – zum Schaden für die Natur, die Landwirte und den Forst", sagten die Abgeordneten. So führe die Zerschlagung der bürgernahen Forstverwaltung und der Landwirtschaftsverwaltung anstatt zu einer Effizienzsteigerung viel mehr zur Zersplitterung von Aufgaben. "Deutlich wird dies im Forstbereich, wo die bislang einheitliche Struktur künftig in einen betriebswirtschaftlichen Teil und in eine Hoheitverwaltung aufgeteilt wird."

Die Abgeordneten forderten die Landesregierung auf, ihren Gesetzentwurf zurückzuziehen, dem von den Betroffenen vor allem Konzeptionslosigkeit bescheinigt worden sei. "Die Landesregierung hat in der Tat weder ein ein Konzept für die Gestaltung des ländlichen Raums noch für eine Verwaltungsreform aus einem Guss", schlossen sich Rudolph und Pfaff dieser Kritik an.

Erneut sei deutlich geworden, dass die Landesregierung auf Vorschläge und Einwände der Beschäftigten nicht eingegangen sei, sondern sich schlicht darüber hinweg gesetzt habe.