Walter: Mitten in der brutalstmöglichen Aufklärung deckten CDU-Revisoren Manipulationen im Kassenbuch

"Mitten in der brutalstmöglichen Aufklärung deckten die CDU-Revisoren eine Fälschung, anstatt dem Parteitag im Februar von diesen Unregelmäßigkeiten zu berichten, wie es ihre Pflicht gewesen wäre", so Walter. "Offensichtlich durfte der Jubelparteitag von Koch nicht durch die Wahrheit gestört werden."

Immer mehr verdichte sich das Bild, dass alle vorgebliche Aufklärungsaktionen nur dazu dienen sollten, Manfred Kanther zu belasten und Roland Koch zu entlasten. Vom gefälschten Darlehensschreiben Wittgensteins und den daraus resultierenden Lügen Kochs über die Vernichtung und gefälschte Neuanlage eines Schwarzen Kassenbuchs bis zur Verheimlichung der Manipulationen am "ordentlichen" Kassenbuch – all das habe dazu gedient, die Verantwortung Roland Kochs zu verschleiern.

Walter forderte die CDU auf, endlich die Wahrheit über die Ausgaben aus der Schwarzen Kasse der Landesgeschäftsstelle in den Jahren 1998 und 1999 auf den Tisch zu legen. "Die panikartige Vernichtung des dafür vorhandenen Schwarzen Kassenbuchs und die Totalfälschung eines neuen ist ein schwerwiegendes Indiz dafür, dass die CDU mit diesem Geld üble Machenschaften finanziert hat. Wir gehen davon aus, dass mit diesem Geld der Wahlkampf von Roland Koch unterstützt wurde."