Judith Pauly-Bender: Eingetragene Lebenspartnerschaften entlasten den Staat und die Gesellschaft

"Stattdessen wird für eine bislang diskriminierte Minderheit, – für Menschen, die in auf Dauer angelegten homosexuellen Lebensgemeinschaften zusammen leben, lediglich das ‚Recht" begründet, verbindlich für einander eintreten zu dürfen", so die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. "Homosexuelle, die auf Dauer mit einander leben wollen, ‚dürfen" sich in Zukunft rechtlich verbindlich versprechen, in Fällen der Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, bei der Erziehung von Kindern, in der Haushaltsführung, beim Unterhalt für einander einzutreten, so wie es Ehegatten auch für einander tun. Es liegt auf der Hand, das derartige verbindliche Versprechen den Staat und die Gesellschaft nur entlasten können. Die freiwillige Bereitschaft des ‚Für-einander-Einstehens auf Dauer" ist ein wertvolles, unbedingt schutz- und förderungswürdiges Gut, auf das unsere Sozialstaatsgesellschaft überhaupt nicht verzichten kann", resümiert Pauly-Bender.