Walter: Lügengebäude zur Affäre Reischmann zusammengebrochen

Walter warf Roland Koch vor, vor dem Berliner Untersuchungsauschuss falsch ausgesagt zu haben. Dort hatte er behauptet, erst im Sommer 1993 bei der Amtsübergabe von Manfred Kanther auf die Unterschlagung aufmerksam gemacht worden zu sein und diesen Vorgang für abgeschlossen gehalten zu haben. "Spätestens bei der Bekanntgabe der Kassenprüfung hätte er nachfragen müssen, ob auch in seiner Amtszeit als Fraktionsvorsitzender Unterschlagungen stattgefunden haben und ferner woher der Landesverband das Geld für den Ausgleich nimmt."

Erneut sei auch eine Falschaussage von Franz Josef Jung vor dem Berliner Untersuchungsauschuss aufgeflogen. "…jedenfalls nicht die gesamte Fraktion" habe er dort auf die Frage geantwortet, wer von den Unterschlagungen und dem Ausgleich aus Parteigeld informiert worden sei. Er wisse nicht einmal mehr, ob der gesamte Fraktionsvorstand informiert wurde.