Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in Hessen gegründet

"Wir wollen mit dem Wissenschaftsforum einen Transmissionsriemen zwischen Wissenschaft und Politik in Hessen schaffen", sagte Spies am Freitag in Wiesbaden anlässlich einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Wissenschaftsforums. Spies wies besonders auf die Probleme der Vertreter der Statusgruppen an den Hochschulen hin, sich in der Politik Gehör zu verschaffen. "Vernünftige Politikgestaltung braucht mehr als bisher die Intensive Beteiligung derer, die auf Grund ihrer Erfahrung, ihrer Sachkenntnis und ihres Engagements in Hochschule und Wissenschaft die zukunftsfähige Gestaltung der Wissenschaftslandschaft in Hessen voran bringen können", so Spies.

Eine der treibenden Kräfte bei der Gründung des Wissenschaftsforums Hessen war Frau Prof. Erika Fellner, hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, die zur zweiten Vorsitzenden des Wissenschaftsforums gewählt wurde. "Eigentlich ist es zum Zeitpunkt einer Anhörung schon viel zu spät für einen ernsthaften Dialog mit den Betroffenen", sagte Fellner bei der Pressekonferenz. "Wir wollen einen dauerhaften und vor allem gleichberechtigten Dialog zwischen Wissenschaft und Politik organisieren, das Wissenschaftsforum bietet dafür den richtigen Rahmen", führte die langjährige Hochschullehrerin aus. Sie unterstrich die Bedeutung einer engen Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik. Im Zeitalter der Globalisierung könne sich der Wissenschafts- und Innovationsstandort Hessen Reibungsverluste zwischen wissenschaftlichen und politischen Institutionen nicht mehr leisten. "Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann unsere hessische Wissenschaftslandschaft weltweit führend bleiben – und nur wenn unsere hessische Wissenschaftslandschaft weltweit führend ist, kann die hessische Politik ihrem Gestaltungsanspruch gerecht werden", so Fellner.

Weitere Informationen zur Arbeit des Wissenschaftsforums erhalten Sie bei Dr. Thomas Spies MdL.