Fuhrmann: Höchstrichterliche Absage an ewiggestrige Frauenpolitik der CDU

"Die damalige Frauenministerin Heide Pfarr hat mit diesem Vorschlag – dessen Verfassungsmäßigkeit jetzt endgültig bestätigt worden ist – den Durchbruch bei der Frauenförderung in Hessen geschaffen", sagte Fuhrmann. Heide Pfarr und Ilse Stiewitt, in deren Amtszeit das Gleichstellungsgesetz dann verabschiedet wurde, sei für die damals wegweisende Arbeit zu danken.

Fuhrmann rief die Landesregierung auf, aus dem Scheitern der CDU vor dem Europäischen Gerichtshof, Konsequenzen zu ziehen und die Demontage des Gesetzes zu beenden. "Nachdem die frühere Opposition auf dem Rechtsweg gescheitert ist, fehlt ihr die Legitimation, jetzt als Regierungspartei weiter ihren frauenpolitischen Irrweg zu verfolgen." Die Landesregierung sei gefordert, jetzt endlich mit einer aktiven Frauenpolitik ernst zu machen. Bislang habe sie das Gegenteil davon getan.