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Pressespiegel:

14. Oktober 2016
Besonderes Engagement

Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt die „Bildungsstätte Anne Frank“ in Frankfurt

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel widmet seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches Engagement in dieser Woche der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt. „Den Namen Anne Frank kennt jeder. Nur wenige wissen allerdings, dass sie aus Frankfurt kommt. Im Dornbusch, der Stadtteil Frankfurts in dem Anne aufgewachsen ist, befindet sich die Bildungsstätte Anne Frank – Zentrum für Bildung und Beratung Hessen. Hier ist unter anderem die Ausstellung ‚Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland‘ zu sehen“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag.

Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes bürgerschaftliches Projekt vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).

Die Idee der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank hat eine lange Vorgeschichte. Bereits im Jahr 1950 äußerte Otto Frank den Wunsch nach einer Begegnungsstätte im Namen Anne Franks. Mehrfach wurde diese Idee vom Frankfurter Jugendring unterstützt von Kirchen, Gewerkschaften und anderen aufgegriffen. Doch erst durch die Ausstellung "Anne aus Frankfurt. Leben und Lebenswelt Anne Franks" des Historischen Museums 1991 und das Projekt "Spurensuche Anne Frank" wurde die Umsetzung konkret.

Im Juli 1994 gründeten engagierte Frankfurterinnen und Frankfurter den gemeinnützigen Verein Jugendbegegnungsstätte Anne Frank. In der Geburtsstadt Anne Franks sollte ein Ort der Erinnerung, der Auseinandersetzung und der Begegnung geschaffen werden. 2013 wurde die Jugendbegegnungsstätte in Bildungsstätte Anne Frank umbenannt.

So werden aktuelle Fragen bearbeitet, wie zum Beispiel wie und was heute noch aus der Vergangenheit gelernt, wie im Hier und Jetzt gehandelt werden kann, wenn uns Rassismus begegnet oder wie eine lebenswerte zukünftige Gesellschaft gestaltet werden soll.

Es gibt vielseitige Angebote für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler und junge Erwachsene, verschiedene Workshops wurden entwickelt. Fachkräfte können Fortbildungen buchen. Das Team der Bildungsstätte berät in Fällen von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung.

Neben der Dauerausstellung zu Anne Frank, die aktuell komplett überarbeitet und 2018 neu eröffnet wird, werden immer wieder Sonderausstellungen gezeigt. Das Mobile Lernlabor tourt seit einiger Zeit durch Hessen. Zudem wird ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Vorträgen oder Filmvorführungen geboten.

Bis heute wird die Bildungsstätte durch den Verein mit seinen etwa 140 Mitgliedern getragen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bs-anne-frank.de

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