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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 06. April 2011
Lehrer- und Schüler-Datenbank
Marius Weiß (SPD): Kritik des Rechnungshofes ist berechtigt
LUSD war nicht ausgereift und ist übereilt eingeführt worden
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Das Löschen vollständiger Ordner und die Veränderung von Datensätzen während der Wirtschaftlichkeitsprüfung des Rechnungshofes zeige, dass das Kultusministerium wohl in Panik gewesen sei und das Ganze noch schnell habe schönen wollen. „Die Landesregierung musste außerdem eingestehen, dass eine ausreichende Kostenkontrolle nicht stattgefunden hatte. Diese Tatsache ist schlichtweg skandalös.“ Nicht nur, dass das Ganze bis heute mehr als 52 Millionen Euro gekostet habe, auch sei aus den großen Worten, dass man das tolle System ja an andere Bundesländer verkaufen könne, absolut nichts geworden. Auch dies habe die Landesregierung heute zugeben müssen, sagte Weiß. Die im Werkvertrag festgelegten Punkte seien nicht umgesetzt worden, außerdem fehlte laut Rechnungshof eine vernünftige Projektkontrolle.
In 81 Prozent aller Beschaffungsmaßnahmen des Landes seien im Übrigen keine Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorgenommen worden, in 19 Prozent der Fälle hätte man sie besser machen können, sagte der Rechnungshof.









