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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 01. Februar 2012
Nassauische Heimstätten
Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD): Landesregierung darf sich nicht auf dem Rücken der Mieter sanieren
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Schäfer-Gümbel verwies darauf, dass das Durchschnittseinkommen der 150 000 Mieter der Nassauischen Heimstätte bei gerade 1450 Euro liege. Der Preis für eine 2-3 Zimmerwohnung auf dem freien Markt in Frankfurt bewege sich aber schon bei 900 bis 1100 Euro. Darüber hinaus seien rund 42 Prozent Rentner und 8,2 Prozent Empfänger von Transferleistungen. „Diese Menschen brauchen bezahlbare Wohnungen. Deshalb darf das Land seine Anteile nicht einfach abstoßen." Bereits der Verkauf der defizitären Wohnstadt habe gezeigt, dass sich die Probleme durch solche Transaktionen eher verschärften als entspannten.
Wohnungsbaugesellschaften wie die Nassauischen Heimstätten hätten darüber hinaus erheblichen Einfluss auf die Stadtentwicklung und Stadterneuerung. Dies reiche von Konversion und Projekten der Sozialen Stadt wie in Dietzenbach über energetische Sanierung bis zur Quartiersentwicklung.









